USA 2018 - 18.09.2018 Alstrom Point & Co

Wie versprochen kommt jetzt noch die ausführliche Beschreibung vom 18.

Heute kehren wir dem Zion leider schon wieder den Rücken. Wir waren jetzt das 5. mal hier und bestimmt auch nicht das letzte Mal. Der Park ist echt abwechslungsreich, man kann hier sehr viele Wanderungen auch abseits der Touristenströme machen und immer noch Neues entdecken. 

Aber wat solls, wir sind ja dieses Jahr hier um den Grand Canyon zu bezwingen, Rim to Rim🧗🏽‍♂️, also nähern wir uns mal an. 

Heute gönnen wir uns aber noch einen Tag Erholung und steuern den Alstrom Point an. 

Vorher gibt’s aber noch Frühstück im Thunderbird Cafe an der Mt. Carmel Junction. Hier waren wir schon zweimal und hatten dieses in guter Erinnerung. Leider hat sich unsere Erinnerungen nicht bestätigt, die Bedienung war zwar nett aber das Frühstück schlecht und stand uns den halben Tag vorm Magen 🤢. 

Auf der Anfahrt zum Alstrom Point gucken wir uns noch die Toadstool Hoodoos an. Diese liegen zwischen Kanab und Bigwater auf dem Highway 89. Es sind vom Wind errodierte Säulen auf denen ein größer Felsbrocken stehen geblieben ist, die sehen teilweise sehr witzig aus. Um hier hinzugelangen, muss man 2km 
durch die bizarre Wüstenlandschaft laufen. Seht selbst. 











Wir machen noch einen kurzen Zwischenstopp am Marble Canyon bzw. genauer gesagt am Lees Ferry‘s, einem Ort wo früher mal eine Fähre über den Colorado ihren Dienst tat. 

Hier sind auch noch Übereste der alter Fährhäuser zu sehen und Überreste eines alten Dampfbootes. Ein gewisser charles Spencer hat hier Mitte des 1900 Jahrhunderts versucht ein Verfahren zu entwickeln, bei dem Gold gewaschen oder von restlichen Gestein getrennt werden konnte, dies ist aber irgendwie misslungen und es sind nur die Überreste geblieben und ein Trail wurde nach ihm benannt, der Spencer Trail. Ein Trail mit einem wahnsinnigem Anstieg, der wir uns aber schenken. 













Der linke ist unserer, es geht also noch größer 😂

Am frühen Nachmittag erreichen wir die Lake Powell Ärea.  Im Visitor Center wollten wir uns eigentlich noch nach den Wetterverhältnissen der nächsten Nacht und des nächsten Tages erkundigen, denn die An- Abfahrt zum Alstrom Point gelingt nur bei trockener Piste. Leider hat das Visitor Center geschlossen, Öffnungszeiten nur Dienstag und Donnerstag, geile Arbeitszeit 😉 Aber an der Tür hängt die Wettervorhersage, alles im grünen Bereich, eine klare Nacht und für morgen auch kein Gewitter oder Regen angesagt. 

Bevor es dann losgeht noch einmal ab in den Lake Powel zum abkühlen, sehr angenehm. 





Jetzt kann dem Alstrom Point nichts mehr im Wege stehen. Es ist 16:00 Uhr, uns erwarten 2 Stunden sandige offroad Piste und steinige Überfahrten. Hier macht sich jetzt die High Clearence und der 4Wheeldrive bezahlt.

Es geht kurz hinter Big Water gegenüber dem Visitor Center los und fängt gleich gut an durch ein ausgetrocknetws Flussbett, einem Wash. Es folgen ca. die ersten 12 Meilen Schotterpiste. Uns kommt ein Räumfahrzeug entgegen, welches die Wege entsprechend begradigt, ansonsten haben wir die Piste für uns alleine. 
Der Weg führt weiter durch eine sehr bizarre Mondlandschaft, man könnte denken, hier sei die Mondlandung gedreht worden (kleiner Wink für die Verschwörungstheoretiker unter uns) 










Danach folgt eine Sandpiste, das macht richtig Laune hier zu fahren👍, Erwin Röhrl sozusagen. 

Das letzte Stück ist echt nicht ohne, zum Einem ist gar kein richtiger Weg mehr vorhanden und zum Anderen geht es über Stein und Slick Rock (glatten Felsplatten), sehr abenteuerlich. Nach zwei Stunden und zwei Liter Schweiss meiner geliebten Frau sind wir dann am Ziel des heutigen Tages und zu unserem Glück auch ganz allein. Ein wirklich fantastischer Platz....









Und beim Sunset ...





and Sunrise






Good night lone some Cowboy 🤠 with his Cowgirl 


USA 2018 - 19.09.2018 kurze Zwischenmeldung

Hallo ihr da zu Hause, nicht das ihr denkt wir sind hier abgetaucht, ne ne, wir hatten nur heute kein Netz mehr und die nächstes 4 Tage auch nicht, denn wir werden morgen unseren Trip durch den Grand Canyon starten ⛺️🏜🏔🏕🧗🏽‍♂️🧗‍♀️

Hier noch eine Kurzfassung vom gestrigen Tag, wir haben es gestern echt geschafft den Alstrimpoint anzufahren und dort zu übernachten, hier nur schnell ein paar Bilder...doch nicht, die Bilder lassen sich nicht hochladen 

Wie gesagt Einzelheiten und Details folgen später... wir hören uns dann in 4 Tagen....Kinder haltet durch 😉✊😎

(Backup) USA 2018 - 16.09., East Rim Trail

Heute war die Nacht um 5:45h vorbei, denn um 06:15h ging unser Shuttle zum East Rim Trailhead. 

Gebucht hatten wir diesen bei der Zion Adventure Company schon von zu Hause. 

Die Outfitter sind fußläufig vom Park aus erreichbar, überhaupt haben wir in diesem Jahr hier schon viel zu Fuß erledigt. Da man in ganz Springdale nicht mehr kostenfrei parken darf, muss man entweder per Pedes unterwegs sein oder nimmt den kostenlosen Springdale Shuttlebus.

By the way, wir sind heute morgen zu Fuß los. Die Rucksäcke mit ordentlich Wasser und Verpflegung voll. Nach 15 min sind wir auch schon da, ein paar Leute warten schon und wir werden auf zwei Shuttle aufgeteilt. Mit uns im Wagen 4 andere Leute, die ebenfalls den East Rim Trail laufen. Nach einer guten halben Stunde werden wir am Trailhead rausgelassen und um 6:50h sind wir auf dem Weg. Vorweg läuft ein amerikanisches Pärchen, was auch bald nicht mehr gesehen ward und wir gehen ein Stück zusammen mit zwei Freunden vom Bodensee... doch schon bald geht halt jeder in seinem Tempo.

Der Trail ist absolut cool und super abwechslungsreich 







Nach ca. 1 1/2 std erreichen wir Jolly Gulch









Ganz schön tief and watch your step 😜

Kurz vorher hatten wir die Jacken ausgezogen weil die Sinne rauskam, aber hier sind wir wieder hinter einem Berg und auf einmal arschkalt, also Jacken wieder an 😬, dann geht es weiter bergauf und was soll ich sagen die Sonne leuchtet uns wieder den Weg, also Jacken wieder aus. Jetzt bleibt es aber auch warm bis später dann auch heiß😏. Das nächste Stück führt uns durch den Ponderosa Forrest, nein wir sind nicht gleich auf der Shilo Range sondern immer Nichtauslieferungen dem East Rim Trail im Zion NP. Der Ponderosa Forrest bietet wieder reichlich Abwechslung. 





Hier machen wir Pause und endlich gibts was zu füttern, selbst geschmierte Sandwiches und Obst, für den kleinen Hunger zwischendurch. 

Wir sind immer noch guter Dinge als wir nach ca. 2,5h unser erstes Wildtier entdecken, einen stattlichen Hirch oder in  englisch auch Deer. 

Sucht den Hirsch 🦌 


Prompt darauf gab’s auch noch einen Kolibri. 

Der Weg führt uns durch ein sehr nices, wie die Jugend heute zu sagen pflegt, Hochplateau. 







Als wir das Plateau verlassen sehen wir den Echo Canyon








Hier gehen wir einige Zeit parallel zum Rim... es ist wirklich super-schön hier. Wir fotografieren und machen nochmal kurz Pause, um alles auf uns wirken zu lassen ... sind ja nicht auf der Flucht, ne🤓

Dann kam der Abstieg - 2300 Feet aloha... das war zum Teil echt tricky und ging über Stock und Stein und Wurzel zeitweise direkt am Abgrund entlang ... aber trotz allem echt abwechslungsreich 













Ab hier wird die ganze Sache etwas tricky, denn der Weg war auf einmal vorbei bzw nicht mehr erkennbar. Dank Navi und den Cairns (kleine Steintürme) haben wir aber sicher auf den Hauptweg, der zum Observation Point führt, gefunden. Diesen gehen wir nun mit der ein oder anderen Verschnaufpause in Richtung Weeping Rock, von wo aus der Shuttle fährt. 












Juhu, 💪🧗‍♀️ geschafft, puh, wat für ein geiler Trail.

Jetzt erstmal die Füße ins kalte Nass...





Morgen werden wir den Zion verlassen und Richtung Alstrom Point aufbrechen

TbC




USA 2018 - 16.09.2018 Zion Tag 1

Nach dem gestrigen Tag und der sehr anstrengenden Wanderung lassen wir es heute etwas ruhiger angehen. 

Die Nacht war gegen 06:45 vorbei, was aber auch völlig in Ordnung ist, denn viel länger können wir im Zelt eh nicht pennen. Nach dem Frühstück machen wir uns auf den Weg zum Watchman Trail. Zur Erklärung muss mann sagen, dass der Watchman der Gipfel gleich hinter dem gleichnamigen Campground ist. Hier ein Bild in der Abendsonne. 





Der Watchman Trail ist knapp 5km lang und windet sich außen am Berg entlang bis auf ein Plateau. Von dort hat man einen herrlichen Ausblick auf den Eingang des Zion Canyons.
















... und natürlich dem Watchman sehr nahe ist. Der Aufstieg erfolgt zu dieser Tageszeit zum Glück ausschließlich im Schatten, da die Sonne noch nicht soweit rum ist. Ein wirklich cooler Hike, den es sich auf jeden Fall lohnt zu laufen. 


Danach heißt es erstmal Füße hoch und nix tun. 

Gegen Mittag machen wir uns dann nochmal mit dem Shuttle auf in den Canyon. Eigentlich wollten wir ganz oben im Canyon in den Fluss hucken und uns ein wenig abkühlen. Wir hatten das von letzten Mal noch in Erinnerung, dass man dort recht gut baden kann. Leider hat sich  hier aber einiges verändert, der Canyon lebt halt. Sturzfluten und Errosion mischen hier ordentlich mit. Gerade in diesem Jahr ist es wohl richtig schlimm gewesen, so dass zahlreiche Trails auch gesperrt sind. 





















...und den Badepool im Flußbett gab es nicht mehr. Diese Menschenmassen hier waren auch nix für uns. Wir fuhren dann mit dem Shuttle eine Station zurück und fanden hier doch noch unser Badeglück😂 sehr flaches Wasser, arschkalt war es, gefühlte 12 Grad... nein es waren 17 Grad. 

Die Rückfahrt mit dem Shuttle (8 Stationen) war Dank Ray, einem sehr lustigen Menschen, überaus kurzweilig.

Heute geht es früh ins Zelt, denn der East Rim Trail steht auf dem Plan. Ein Shuttle bringt uns um 06:15h zur Ostseite des Parks.




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